Versammlungsort: Gaststätte „Zur alten Schmiede“ in Köln-Porz-Langel
Beginn: 18:23 Uhr – Zu Beginn waren 10 Mitglieder anwesend, später kamen noch 2 Mitglieder und 1 Ehrenmitglied dazu. Entschuldigt hatten sich 6 Mitglieder.
Der 1. Vorsitzende Gerd Matthiae eröffnete unter TOP 1 die JHV 2010 und begrüßte die anwesenden Mitglieder. Die Einladungen waren ordnungsgemäß versand und es waren keine Anträge zu der Tagesordnung eingegangen. Versehentlich war der TOP 6 übersprungen worden, sodass der letzte TOP die 16 bekam.
Unter TOP 2 wurde die Schriftführerin Nina Matthiae einstimmig zur Protokollführerin gewählt.
Das Protokoll der Mitgliederversammlung am 26.06.2010 wurde unter TOP 3 einstimmig genehmigt.
Zu TOP 4 gab der 1. Vorsitzende noch einmal einen Rückblick auf das 10-jährige Vereinsjubiläum im vergangenen August. An 2 Informationstagen in der Gaststätte „Zur alten Schmiede“ sprachen 10 Referenten zu den Themen: Hoch- und Grundwasser, Dichtigkeitsprüfungen privater Abwasserkanäle, Verlängerung der Straßenbahnlinie 7, Straßen- und Kleinbahn (Rhabarberschlitten) früher, Planungen der Shell zum Bau einer Pipeline, Vereine im rechtsrheinischen Köln, dem Rhein mehr Raumgeben durch zusätzliche Retentionsräume, unsere Heimat vom Schiff aus betrachtet, Bauen und Wohnen, sowie 1045 Jahre Langel. Während der Vorträge wurden die Kinder betreut und konnten bei einem Glücksspiel Preise gewinnen. Die Mitglieder präsentierten sich an beiden Tagen in einheitlichen Poloshirts mit Vereinslogo. Ein Dank ging auch an Familie Doufrain, da man wegen des Wetters vom Biergarten nach drinnen ausweichen konnte.
Zum Thema Mitgliederbewegung unter TOP 5 konnten 3 neue Mitglieder, sowie die Ehrenmitglieder Bernhard Lob (Förderkreis Rechtsrheinisches Köln) und Reinhard Vogt (StEB / Hochwasserschutzzentrale Köln) begrüßt werden. Ein Mitglied hatte zum Jahresende seinen Austritt erklärt.
Unter TOP 6 wurde noch einmal dem Mitglied gedankt, das für alle Vereinsmitglieder und ein Kind hatte blaue Poloshirts anfertigen lassen.
Zum Thema Spenden unter TOP 7 wurde allen denjenigen gedankt, deren Spende zum Vereinsjubiläum zu einer Minimierung der Kosten beigetragen hat. So konnten die Referenten und Kinderbetreuerinnen z.T. Sachspenden und Gutscheine in Empfang nehmen. – Eine Spende in Höhe von Euro 200,00 ging vom Verein an die Freiwillige Feuerwehr / Löschgruppe Langel zum 100-jährigen Bestehen.
Zum Thema „unser Verein im Internet“ referierten unter TOP 8 Rolf und Tine Dolze über die Ausgestaltung der Homepage. Gefordert wurden Beiträge von Mitgliedern und Eintragungen ins Gästebuch, um den Verein für Internetbesucher interessanter zu machen. Im Mittelpunkt sollten dabei nicht nur Geschehnisse aus Langel, sondern auch aus dem Umfeld stehen. Einen Aufkleber mit www.umwelt-langel.de sollte möglichst jedes Mitglied an seinem PKW befestigen.
Über Vorkommnisse im Teilgeschäftsjahr (ab Juli 2010) berichtete unter TOP 9 der 1. Vorsitzende. Das waren die Teilnahme an: Spielplatzpatentreffen, Nachbarschafts-netzwerk der Shell Rheinlandraffinerie, Nachbarschaftstreffen bei der LyondellBasell in Wesseling, Förderkreis Rechtsrheinisches Köln e.V., verschiedene Besprechungen mit Ämtern der Stadt Köln, Treffen mit der Feuerwehr am Gerätehaus, Ausgrabungen im Bereich des geplanten Rheinboulevard in Köln-Deutz, Stadtteilwanderungen und Kontakte zu anderen Vereinen.
Der umfangreiche Bericht des Kassenwarts Hans-Peter Baier unter TOP 10 bestätigte die solide Kassenlage und die zufrieden stellende Finanzierung der Informationstage anlässlich des Vereinsjubiläums. Auch hielten sich durch Sach- und Geldspenden die Kosten im veranschlagten Rahmen. Beziehungen zu den Medien ermöglichten unendgeltliche Veröffentlichungen. Druckaufgaben und Plakatierungen wurden vom Vorstand und einigen Mitgliedern selbst durchgeführt.
Christa Schadt berichtete auch im Namen von Marlies Henk unter TOP 11 über die Kassenprüfung, die keine Beanstandungen ergab. Sie beantragte die Entlastung des Vorstands, die mit 6 Jastimmen und 4 Enthaltungen angenommen wurde.
Zu den Vorstandswahlen unter TOP 12 wurde Gerd Vogel zum Wahlleiter gewählt. Der alte Vorstand stellte sich zur Wiederwahl. Weitere Wahlvorschläge erfolgten nicht, so- dass der Wahlleiter mit den Stimmen der Mitglieder zu einer Wahl en bloc durch Hand-zeichen aufforderte. Mit 6 Jastimmen und 4 Enthaltungen wurden gewählt:
Die Gewählten nahmen die Wahl an.
Unter TOP 13 wurden einstimmig zu Kassenprüfern Marlies Henk und Thomas Katzemich gewählt.
Unter TOP 14 wurde der Sachstand zum Planungsgebiet „Hinter Hoven“ diskutiert, nachdem ein Aufkleber auf dem Originalbebauungsplan (Plankammer im Stadthaus Deutz) dieses zu einem Risikogebiet erklärt hat. Auflagen für künftige Bauherren wie Objektschutz, Ableitung des Regenwassers in die Kanalisation statt einer Versickerung auf dem eigenen Grundstück, teilweise Anfüllung des Geländes wg. der vorhandenen Straßenhöhe, Grundwasserschutz (Weiße Wanne) und Erschließungskosten sind zu berücksichtigen. Nach einer Vorkalkulation entstehen bereits vor Baubeginn für ein ca. 400 m² großes Grundstück Kosten in Höhe von ca. 100.000 Euro.
Nach Fertigstellung der Baustraße im August 2010, deren Oberkante z.T. 2,0 Meter höher liegt als die Grundstücke in der Rheinbergstraße, fand noch mal ein Ortstermin mit dem Stadtplanungsamt statt. Aus Sicht der Verwaltung ist der vorgenannte Aufkleber nur ein Hinweis für zukünftige Bauherren und hat keine rechtliche Bedeutung (?). Jeder Bauherr hat die Pflicht vor Baubeginn entsprechende Erkundigungen zum Baugrund und Umfeld einzuholen. Jeder Anlieger mit Altbebauung müsste seinen neuen Nachbarn in der Bauphase kritisch zu beobachten (?), um Beeinträchtigungen, u.U. durch Einsicht in die Bauakte (?), zu verhindern. In einigen Fällen müsste dann wohl der Klageweg beschritten werden, damit eigener Grund und Boden geschützt bliebe. Aus unserer Sicht liegen hier folgende Fehleinschätzungen vor:
Weitere Themen in diesem Zusammenhang waren unter TOP 15 die Erhöhung der Ab- wassergebühren ab 01.01.2011. Darunter fällt auch das in die Kanalisation abzuleiten- de Niederschlagswasser von Dachflächen, Terrassen usw.. Über die von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB) geforderten Dichtigkeitsprüfungen für private Abwasserleitungen wurde diskutiert. Als Fachmann empfahl dazu Thomas Katzemich den Blick in die eigene Gebäudeversicherung. Diese sollte auch evtl. durch eine Immobilien-Rechtsschutzversicherung bei Nachbarschaftsstreitigkeiten ergänzt werden.
Folgende Punkte wurden unter TOP 16 / Verschiedenes behandelt:
Der Vorsitzende dankte den erschienenen Mitgliedern für die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung 2010 und schloss die Versammlung um 20:45 Uhr.