Interessengemeinschaft Wasser, Umwelt und Jugend Köln-Porz-Langel




Connect-Pipeline der Shell zwischen Langel und Lülsdorf

Für eine Verbindung der beiden Raffinerien Godorf und Wesseling verlegt die Shell eine Rohr­lei­tung. Zweimal wird der Rhein unterquert, wozu man eine Maschine mit entsprechendem Bohr­kopf und einem Durchmesser von ca. 2,50 Metern benötigt. Diese wurde auf den Namen „Tusnelda“ ge­tauft.

Quelle: SHELL

Die Shell hatte zu einem “Spatenstich“ eingeladen, obwohl die eigentlichen Arbeiten bereits Ende Juli begonnen hatten. – Vier Jahre Plan­ungs­vor­lauf waren vergangen, bis man die Genehmigung für das 250 Millionen-Projekt bekam. Einsprüche und Änderungswünsche seitens der Landwirte, An­lieger und Naturschützer hatte man zu berücksichtigen, wobei die Shell sich aber flexibel zeigte, um allen gerecht zu werden. Das kam auch in den „Taufreden“ zum Ausdruck, die auf der „alkohol- und rauchfreien“ Baustelle bei strahlendem Sonnenschein gehalten wurden. Probeweise drehte sich der Bohrkopf dann, nachdem die obligate Flasche Taufsekt nach einer „Ehrenrunde“ zerschellt war. – 19 Monate Bauzeit sind vor­ge­seh­en.




Quelle: SHELL
Über den Verlauf kann man sich in einem Besucherzentrum an der Baustelle informieren. Das Besuch­er­zentrum im Container an der Baustelle in Langel ist wie folgt geöffnet: Jeden Mitt­woch und Samstag von 13:00 bis 15:00 Uhr. – Nach dem Spa­ten­stich traf man sich im „Strandbad Langel“, wo man bei Brat­wurst und Kölsch intensive Gespräche fortsetzen konnte. – Nach Beendigung der Bauarbeiten, wenn im Reten­tionsraum Langel / Lülsdorf wieder Korn, Rüben und Spargel wachsen, wird es nur noch wenige Hinweise auf die unterirdische Pipe­line geben.




Quelle: SHELL Quelle: SHELL
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